Start Häufig gestellte Fragen dbl - Der Verband
dbl - Der Verband

Der 1964 gegründete Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. ist die berufsständische Organisation freiberuflicher und angestellter LogopädInnen. Er vertritt die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen seiner 10.000 Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung, Krankenkassen und anderen Akteuren im Gesundheitsbereich.

Der dbl setzt sich ein

  • für einen hohen Qualitätsstandard in der medizinisch-klinischen Sprachtherapie,
  • für die wissenschaftliche Weiterentwicklung logopädischer Diagnose- und Behandlungsmethoden und unterstützt dies u.a. durch die jährliche Vergabe des dbl-Forschungspreises und durch Reisestipendien für dbl-Mitglieder sowie durch die finanzielle Förderung von logopädischen Forschungsprojekten.
  • für die Einbeziehung der LogopädInnen in wichtige berufs- und gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse,
  • für die berufspolitischen Interessen der Mitglieder, insbesondere für eine adäquate Vergütung logopädischer Therapie sowie für die Einbeziehung von LogopädInnen im Bereich der Prävention

Desweiteren engagiert sich der dbl

  • für die Einhaltung der Richtlinien der Logopädie-Ausbildung und ihre Kontrolle
  • für eine weitere Anhebung des Ausbildungsniveaus auf Hochschulebene
  • für die Qualitätssicherung in den Praxen

Der dbl arbeitet eng mit anderen Verbänden und Organisationen im Gesundheitswesen zusammen. Er ist Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände (BHV) und - auf internationaler Ebene - der International Association of Logopedics and Phoniatrics (IALP), im Bureau International d'Audio-Phonologie (BIAP) sowie Gründungsmitglied des Comité Permanent de Liaison des Orthophonistes et Logopèdes (CPLOL), das entsprechend den strengen Kriterien des europäischen Berufsprofils ausdrücklich nur die Logopäden als klinisch-therapeutische Berufsgruppe in Deutschland anerkannt hat.

Unsere Mitglieder

Unsere Mitglieder - die zu 90 Prozent weiblich sind - arbeiten als angestellte LogopädInnen in Krankenhäusern, Fach- und Rehabilitationskliniken, ärztlichen und logopädischen Praxen und in Sondereinrichtungen für hör- und sprachbehinderte Kinder.
Zunehmend werden LogopädInnen im Frühförderbereich in Gesundheitsämtern und in Sonderschulen für hör- und sprachgestörte Kinder für Therapie und Beratung eingesetzt. Diplomierte LogopädInnen arbeiten in Lehre, Wissenschaft und Forschung.

Als Selbstständige arbeiten LogopädInnen in eigenen oder in Gemeinschaftspraxen. Immer häufiger schließen sich freiberuflich tätige LogopädInnen mit anderen Leistungserbringern des Gesundheitswesens wie Ärzten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und Masseuren zu interdisziplinären Partnerschaftsgesellschaften zusammen.

Grafiken zu Zahlen und Fakten unserer Mitglieder-Struktur finden Sie in der rechten Randspalte dieser Seite.